10.07.2026
Ein großes Dankeschön – Ehrenamtsfest in Kirche und Pfarrgarten Weida
Wenn man am 27. Juni 2026 in die voll besetzte Marienkirche in Weida schaut, kann man kaum glauben, dass nur durch diese Menschen aus dem vielen Gemeinden, die zum Ausstrahlungsbereich Weida gehören, das kirchliche Leben aufrechterhalten wird. Jede und jeder Anwesende leistet ehrenamtlich viel, um Gottesdienste, Gemeindeveranstaltungen, die musikalische Verkündigungsarbeit und die Organisation, am Leben zu erhalten. Diesen Ehrenamtlichen war ein Empfang gewidmet. „Sie haben sich in dem vergangenen Jahr wieder auf vielfältige Weise in unseren Kirchgemeinden engagiert und so dazu beigetragen, dass für viele Menschen unsere Kirche sichtbar und unser Glaube spürbar wurde. Wir sind uns bewusst, dass ohne die vielen kleinen und großen Dienste die Gemeindearbeit nicht funktionieren würde. Dafür danken wir Ihnen im Namen des Gemeindekirchenrates und der hauptamtlichen Mitarbeiter ganz herzlich und laden Sie zu einem fröhlichen Danke-Fest ein“, so hieß es in der Einladung.
Im Rahmen eines Dialogs nannten die beiden zuständigen Geistlichen im Ausstrahlungsbereich, Pfarrer Dawid Zakzewski und Pfarrer Sebastian Schäffner, die verschiedenen Aufgaben, denen sich Ehrenamtliche im Kirchenverbund widmen. Garten, Blumen, Friedhof usw., Chöre, Flötenkreis, Posaunenchor und Organisten, Küster, Reinigungsteams, Schlüsselverantwortliche, Verantwortliche für Bauangelegenheiten, Häuser, Orte und Friedhöfe, Vorbereitende für Gottesdienste und Krippenspiel, Kollekten einsammeln, Vorbereitung der Mahlfeier, Versorgerinnen, die Kuchen backen, Salate bereitstellen, beim Kuchenmarkt helfen, den Kirchkaffee vorbereiten, Kinder- und Jugendteam, Konfiarbeit, Kirchenfasching vorbereiten, die die Kirche offen halten und Kirchenführungen leiten, Unterstützer des Kindergarten und die durch Spenden für diese Arbeit an vielen Stellen finanziell beitragen. Alle Geehrten erhielten ihren persönlichen Beifall.
Für die Unterhaltung sorgte Matthias Jungermann mit seinem Projekt Radieschenfieber. Das ist ein Puppenspiel ohne Puppen, sondern mit Gemüse. Seine Geschichten stammen aus der Bibel. Der verlorene Sohn (Banane), wird durch seinen Vater (Ananas) empfangen. Der barmherzige Samariter und alle Beteiligten sind Ingwerknollen, die durch einen Wald aus Porree laufen. Auch mit einem Zollstock lassen sich Geschichten erzählen. Matthias Jungermann versteht es, diese Geschichten sehr anschaulich und beeindruckend zu erzählen. Damit auch in den hinteren Reihen die Spielfläche gut zu sehen war, wurde das Spiel live per Beamer auf eine große Leinwand übertragen.
KMD Michael Formella begleitete die Dankeschön-Veranstaltung musikalisch an der Orgel.
Obwohl dieser Tag einer der heißesten der Wetteraufzeichnungen in Deutschland war, so hatte es im Kirchenraum angenehme 23 Grad Celsius. Auch im schattigen Kirchgarten ließ es bei leckeren Speisen, kalten Getränken und frischen Rostern sehr gut aushalten.
Text und Fotos: Wolfgang Hesse