06.04.2026
Kreissynode für Legislaturperiode 2025 bis 2031 wurde konstituiert
Nachdem im Herbst 2025 die Gemeindekirchenratswahlen in den einzelnen Gemeinden abgeschlossen waren und sich die Gemeindekirchenräte (GKR) konstituiert hatten wurden aus deren Kreisen die Abgeordneten für die Kreissynode gewählt. Am 19. März trafen sich alle Nominierten zusammen mit der Leitung des Kirchenkreisen zur konstituierenden Sitzung in der Talstraße 30. Neben der Delegierten waren teilweise auch Stellvertretenden anwesend.
Zur Einstimmung wurde ein Abendmahlsgottesdienst gefeiert, wobei Kantor Patrick Kabjoll die Lieder, meist aus dem Erprobungsgesangbuch, auf dem Piano begleitete. Bärbel Hamal und Rosalie Ullrich zitierten aus dem Alten Testament über das Wort an Mose „Hineni Hier bin ich“. Superintendent Hendrik Mattenklodt griff dieses Zitat auf und gab einen Ausblick auf die Aufgaben der Kreissynode für die kommenden Jahre. „Das Konzept der Ausstrahlungssorte wird sich weiterentwickeln und der Kirchenkreisverbund Ostthüringen will das Licht der Welt erblicken. Das alles wird die Kreissynode begleiten. Auch den Ausschüssen kommt dabei eine wichtige Steuerungsfunktion zu.“ Es nahm einem jedem Mitglied der Kreissynode das synodale Versprechen ab und begrüßte Jede und Jden mit den Worten „Du bist da“. Insgesamt waren 31 wahlberechtigte Synodale anwesend.
Regionalbischöfin Frederike Soengler gratulierte den Gewählten und richtete einige Worte an die Synodalen.
Eine Ikone, Jesus als der Knotenlöser, stand im Zentrum für diese Andacht. „Unser Lebensband ist nicht immer glatt. Oft spüren wir kleinere oder auch größere Knoten. Es können Knoten der Krankheit, des Unglücks, der Sorge, des Hasses, der Einsamkeit usw. sein. Oft fühlen wir auch die Knoten unserer Freunde und unserer Angehörigen. Der größte Knoten in unserem Leben ist die Entfernung von Gott, die Sünde“, heißt es zu diesem Bild.
Ein Wahlsauschuss schlug Lars Hausigk als Präsis der Kreissynode vor. Sowohl für ihn, wie auch für seine Stellvertreterinnen Friederike Böcher und Stefanie Schwalbe votierten eine große Mehrheit in geheimer Wahl . Als stellvertretender Superintendent wurde Pfarrer Sven Thriemer gewählt. Im Anschluss daran erfolgte die Wahl der Kreiskirchenrates und derer Stellvertreter. Der Kreiskirchenrat besteht aus mind. sieben Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen:
Präses Lars Hausigk, Superintendent Hendrik Mattenklodt, Barbara Lötzsch, Andy Riedel, Friederike Böcher, Friedrich Franke und Torsten Werner. Als Stellvertretende Hauptamtliche wurden Stefanie Schwalbe und Patrick Kabjoll, sowie Rene Oettel und Sabine Thom als stellvertretende Laien gewählt.
Folgende Ausschüsse werden der Kreissynode beratend zur Seite stehen:
Bauausschuss, Wahlvorbereitungsausschuss, Finanzausschuss, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Strukturausschuss, Diakonie und Seelsorge, Kirchliches Leben. Die Mitglieder in den Ausschüssen wurden offen gewählt.
Eine beratende Gruppe zur Analyse und Vorbereitung des Kirchenkreisverbund Ostthüringen wurde ebenfalls gewählt und wird in der anstehenden Legislatur Gemeinden in den Kirchenkreisen Gera, Greiz und Altenburger Land besuchen.
In der nächsten Tagung der Synode Ende Mai werden Sachthemen des Kirchenkreisen besprochen. Die Sitzungen der Kreissynode sind ansonsten öffentlich, es sein denn, es werden personenbezogene Themen behandelt.
Die Leitung der Kreissynode Gera:
Von links: Superintendent Hendrik Mattenkodt, Stellvertretende Präsides Frederike Böcher, Pfarrerin Stefanie Schwalbe, Präsis Lars Hausigk.
Text und Fotos: Wolfgang Hesse